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Das Promotionsprogramm „Experimentelle Geowissenschaften“ stellt sich vor

Das Erdinnere ist einer direkten Beobachtung nicht zugänglich. Auch die Frühgeschichte der Erde und des Sonnensystems kann nur mit indirekten Methoden erschlossen werden. Neben den klassischen, beobachtenden Methoden der Geochemie und Geophysik haben daher in den letzten Jahrzehnten experimentelle Untersuchungen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Prozesse die tief im Erdkern oder im Erdmantel ablaufen, können im Labor in Hochdruckexperimenten studiert werden, ebenso wie Vorgänge im interplanetaren Raum, auf der Erdoberfläche oder in fremden Planeten. Experimente leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur modernen geowissenschaftlichen Forschung. Viele Methoden, die hierbei angewandt werden, lassen sich gleichzeitig auch in Nachbargebieten wie Materialforschung, Anorganischer Chemie oder Festkörperphysik einsetzen. Das Promotionsprogramm setzt daher neben einem Interesse an Geowissenschaften auch gute Kenntnisse in Physik und Chemie voraus. Gleichzeitig vermittelt es eine Ausbildung, die nicht nur zur selbständigen Forschung sondern auch zur Tätigkeit in Bereichen der Industrie qualifiziert, die Geowissenschaftlern mit einer klassischen Ausbildung normalerweise verschlossen sind. Doktoranden im Promotionsprogramm „Experimentelle Geowissenschaften“ arbeiten am Bayerischen Geoinstitut (www.bgi.uni-bayreuth.de). Das Institut ist die führende europäische Forschungseinrichtung für experimentelle Geowissenschaften und eines der drei wichtigsten Forschungsinstitute auf diesem Gebiet weltweit. Die überwiegende Mehrzahl der Mitarbeiter des Instituts kommt aus dem Ausland, die Umgangssprache ist Englisch. Die internationale Atmosphäre und die zahlreichen Besucher aus dem Ausland erlauben es den Doktoranden, bereits während der Promotion Kontakte zu knüpfen, die für ihre weitere berufliche Entwicklung von Nutzen sind.

Interdisziplinäre Ausbildung

Schwerpunkt der Ausbildung ist die Heranführung an die selbständige Forschung. Studenten werden hierbei nicht nur von einem „Doktorvater“ allein betreut, sondern von einer Gruppe von Wissenschaftlern. Die Ausbildung umfasst Hochdruckexperimente mit unterschiedlichen Apparaturen, Beugungsexperimente, spektroskopische Methoden, instrumentelle chemische Analytik und Elektronen-Mikroskopie. Ergänzt wird dies durch Vorlesungen und Übungen zur speziellen Methode und „soft-skills“. Auslandsaufenthalte lassen sich oft zwanglos in das Ausbildungsprogramm integrieren. Doktoranden tragen ihre Ergebnisse auf internationalen Tagungen selbst vor.

Berufsfelder

Durch die breite Ausbildung haben Absolventen des Promotionsprogramms gute Berufschancen nicht nur in klassischen geowissenschaftlichen Bereichen, sondern auch in der Materialforschung, Materialentwicklung, Qualitätskontrolle und instrumentellen Analytik in der Industrie.


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© 2010 BayNAT, Universität BayreuthLetzte Änderung: 09.04.2012


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Ausdruck aus dem Webangebot der Bayreuther Graduiertenschule für Mathematik und Naturwissenschaften, Universität Bayreuth
http://www.baynat.uni-bayreuth.de/
Stand: 09.04.2012, Copyright © Universität Bayreuth - Alle Rechte vorbehalten.